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Zweimal Silber und viele Bestleistungen bei den Regionalmeisterschaften
Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden am 11. Juli die Regionalmeisterschaften der Region Stuttgart im Stuttgarter Stadion Festwiese statt. Die Athletinnen und Athleten der LG Weissacher Tal trotzten der Hitze und kehrten mit starken Leistungen, persönlichen Bestleistungen und mehreren Top-8-Platzierungen zurück.
Für das herausragende Ergebnis aus LG-Sicht sorgte Larissa Baumann (wU18), die einen Sahnetag erwischte: Über die 100 m Hürden steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf starke 16,22 s und sicherte sich damit den Vizemeistertitel. Auch im Weitsprung überzeugte sie auf ganzer Linie: In der höheren Altersklasse der U20 verbesserte sie sich um fast 20 Zentimeter auf 5,16 m und gewann auch dort die Silbermedaille. Über die 100 Meter stellte sie bereits im Vorlauf ihre persönliche Bestleistung ein und erreichte anschließend im Finale einen guten 8. Platz.
Ebenfalls in der wU18 war Emilie Beutel im Speerwurf am Start. Mit einem 5. Platz zeigte sie einen soliden Wettkampf und blieb dabei nicht weit unter ihrer persönlichen Bestleistung.
Nach längerer Wettkampfpause feierte Madita Müller in der wU20 ihr Comeback. Sowohl über die 100 m, wo sie den 6. Platz belegte, als auch im Weitsprung mit Platz 7 zeigte sie einen gelungenen Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen.
Bei den Männern überzeugte Aydin Tekdal mit schnellen Sprintzeiten. Über die 100 Meter qualifizierte er sich für das Finale und belegte dort mit 11,49 Sekunden den 7. Platz. Über die 200 Meter erreichte er zudem einen guten 6. Platz.
Eine kleine Überraschung gelang Max Schützle (mU20). Der eigentliche Mittelstreckenläufer wagte sich auf die Unterdistanz über 400 Meter und gewann das Rennen souverän. Mit seiner Zeit zeigte er sich anschließend allerdings noch nicht zufrieden und sieht für die kommenden Wettkämpfe weiteres Potenzial.
Kathrin Wurst absolvierte gleich vier Disziplinen. Im Weitsprung erreichte sie in einem stark besetzten Teilnehmerfeld einen guten 5. Platz. Im Speerwurf sicherte sie sich trotz schwieriger Platzbedingungen mit 25,97 Metern den 3. Platz. Im Kugelstoßen belegte sie Rang vier, blieb dabei jedoch etwas unter ihren eigenen Erwartungen. Im abschließenden Dreisprung machte sich der lange Wettkampftag bemerkbar: Bei vielen ungültigen Versuchen fehlte am Ende die nötige Frische, um das vorhandene Leistungsvermögen abzurufen.

